Da haben wir’s. Hier handelt es sich in der Tat um einen eher ungewohnten Vorstoß, und um ehrlich zu sein wird es wohl eine Weile dauern, bis ich mich an den Gedanken gewöhne, an einem Blog zu schreiben. Vor kurzem konnte ich mich jedoch glücklich schätzen und für zwei Wochen Japan besichtigen. Es gibt zuviel zu erzählen und bekunden, E-Mails würden dem also nicht gerecht.
Die Leute, die mich ein bisschen kennen, wissen, dass ich ein leidenschaftlicher Reisender und Fotograf bin und wenn ich sage, dass dies die beste Reise war, die ich je gemacht habe, meine ich das genau so. Japan war jetzt schon seit vielen Jahren auf meiner Reiseliste. Ich kann mich nicht einmal an das erste Mal erinnern, als mich die exotische Geschichte und Kultur dieses fernen Landes faszinierte. Ich schreibe die Schuld den Samurais zu… und auch Akira Kurosawa. Er war sehr bekannt in Griechenland als ich jünger war und damit begann, mich eingehend mit Filmen aus aller Welt zu beschäftigen. Als die Burg Himeji vor meinen eigenen Augen emporragte, spürte ich wieder ein wenig dieses Prickeln, das Ran erstmals in meinem Nacken auslöste. Die gewaltigen Kampfszenen und die Dramatik der Geschichte erinnerten sehr an die des König Lear.
In den nächsten Tagen (ich sollte wohl eher Wochen sagen weil es in Wirklichkeit so lange dauern wird) werde ich euch hier die Einzelheiten von Sehenswürdigkeiten und meiner gesammelten Erfahrung mitteilen und einen weiteren Girisha-No Gaijin vorstellen, der ausreichend Mut bewies und mich diese zwei Wochen im August 2008 begleitete. (Zur Erinnerung und als Ratschlag an die Leser: meidet Japan im August!) Es wird interessante, verblüffende, fantastische, rätselhafte, wunderschöne und witzige Dinge zu erzählen geben. Für mich als Bürger der westlichen Welt war dies eine Erfahrung, die mir in langer Erinnerung bleiben wird. Ich hoffe, dass es mir gelingt einige Erfahrungen mit euch zu teilen.
